News:
-
"Ausverkauf der Schöpfung"?
Im Europäischen Patentamt selbst wurden die beiden Hauptdarsteller am 21. und 22. Juli 2010 nur selten beim Namen genannt. Schließlich waren die für die Ketchupherstellung besonders gut geeignete israelische Schrumpeltomate und der aus England stammende, stark glucosinolathaltige Brokkoli nur die Aufhänger für die Diskussion darüber, wie eng oder weit der Artikel 53 b des Europäischen Patentübereinkommens ausgelegt werden sollte. Insbesondere spielte dabei die Frage eine Rolle, ob die bereits patentierten Verfahren, die in den beiden Fällen zu den gewünschten Züchtungsfortschritten geführt hatten, Zuchtverfahren waren, die, wie es in der europäischen Biopatentrichtlinie heißt, „im Wesentlichen biologisch“ und damit nicht patentierbar sind oder eben patentfähige Erfindungen. mehr ...
-
Weitere Ergebnisse zur Apfellagerung
Ernergieeinsparung durch Einsatz von Smart Fresh
Tiefe Temperaturen und zusätzlich CA-Lagerbedingungen verlangsamen generell die Fruchtreife und ermöglichen eine verlängerte Haltbarkeit insbesondere bei sogenannten klimakterischen Früchten wie z.B. bei Äpfeln und Birnen. Daneben gibt es seit einigen Jahren auch die Möglichkeit, die reifefördernde Wirkung von Ethylen durch eine Behandlung mit dem Ethylenhemmstoff 1-MCP (Handelsname ‚SmartFresh’) zu verzögern. Unter Kühl- oder CA-Bedingungen, bei denen der Stoffwechsel der Früchte sowieso schon vermindert ist, kann die Verzögerung der Fruchtreife durch SmartFresh über Monate anhalten. Es konnte gezeigt werden, dass eine solche Behandlung die Reife von Äpfeln, gemessen am Weichwerden oder am Gelbwerden der Früchte, auch unter nicht optimalen Lagerbedingungen, wie z.B. bei höheren Lagertemperaturen deutlich verlangsamen kann. mehr ...
-
Tomaten so weit das Auge reicht
Gemüsering Thüringen GmbH
Regelrecht rot sieht man bei der Gemüsering Thüringen GmbH in Alperstedt, nordwestlich von Erfurt. Dort werden auf insgesamt 20 ha Tomaten unter Hochglas in zwei Betrieben produziert. Ursprünglich wurden nur auf der Hälfte der Fläche Tomaten angebaut. In der zweiten identischen Anlage standen anfänglich Rosen und später Gurken. Seit letztem Jahr werden auch dort Tomaten produziert. mehr ...
-
Flower Trials in NRW
Neues für Beet und Balkon
Als wichtiger Sichtungstermin für Beet- und Balkonpflanzen haben sind die Flower Trials bestens etabliert. Mitte Juni laden an vier Tagen die Züchterfirmen in den Niederlanden und in Deutschland in ihre Häuser ein oder stellen in den Niederlassungen ihrer Partner mit aus. Auf der deutschen Seite hieß die Veranstaltung bis vergangenes Jahr noch „Euro Trials“ und hatte ihre eigenen Termine, dieses Jahr wurde unter dem Name „Flower Trials“ zeitgleich gemeinsame Sache gemacht. mehr ...
-
Zwetschenzüchtung in Ortenberg
Die Aufgabe ist gewaltig. An die 50 000 Zwetschenblüten wird Michael Neumüller in diesem Jahr bestäuben, etwa ein Fünftel davon im Zuchtgarten der Baumschule Kiefer im mittelbadischen Ortenberg. Der 33-Jährige leitet seit 2005 die Arbeitsgruppe Obstzüchtung und angewandte Phytopathologie am Wissenschaftszentrum der Technischen Universität Weihenstephan. Die Monatsschrift hat ihm über die Schulter geschaut in einer Anlage von 840 Zwetschenbäumen auf einer Fläche 2,5 ha im Hohberger Ortsteil Hofweier, einem Nachbarort von Ortenberg. mehr ...
-
Einlegegurken im Sortenversuch 2009
Einlegegurken parthenokarp, glattschalig und gewarzt
Der mehrjährige Einlegegurken-Sortenversuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau fand in einem niederbayerischen Praxisbetrieb am Standort Haidlfing statt. Im Vergleich standen 16 parthenokarpe Einlegegurkensorten. Es war zu klären, welche Sorten sich in Bezug auf Ertrag und Qualität für den niederbayerischen Anbau bei Einsatz von Vlies und Tropfbewässerung eignen. mehr ...
-
Produktion von Topfkräutern - ohne Nützlinge geht es nicht!
Bei der Produktion von pfkräutern können tierische Schaderreger und verschiedene Pilzerkrankungen auftreten, deren Bekämpfung erforderlich ist, um dem Markt Produkte von entsprechender Qualität anbieten zu können. mehr ...
-
Kulturführung unter Hagelschutznetzen
„Hagelschutznetze sind für die Obsterzeugerregion Bodensee ein Muss“, sagte Michael Zoth vom Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee in Bavendorf bei einem Vortrag mit dem Titel „Hagelschutztechnik: Erfahrungen und Lehren aus den Schäden 2009“ anläßlich der diesjährigen Fruchtwelt in Friedrichshafen. Angesichts des Ausmaßes der Schäden und der prognostizierten Risiken, die auf Dauer die Marktposition der Anbauregion schwächen können, steht Zoth mit dieser Einschätzung nicht allein. Vielmehr sind sich ein großer Teil der Erzeuger, ihre Verbände und auch die Vermarktungsbetriebe in dieser Frage einig. mehr ...
-
Nützlinge als wichtige Betriebshelfer
Bio Lesker, Stadtlohn
„Bisher hatten wir mit Nützlingen nur kurativ gearbeitet, ein vorbeugender Einsatz war in den relativ kleinen Kultureinheiten nicht nötig“, erklärt Franz-Josef Lesker, Inhaber des Bioland Hofes Lesker KG in Stadtlohn. Jüngst hat der Unternehmer in den Neubau eines energiesparenden Gewächshauses mit 12 200 m² Kulturfläche investiert, das nun mit Gurken und Tomaten belegt ist. Für die Gesunderhaltung dieser intensiven Kulturen arbeitet Lesker mit einem Nützlingsschema, das von der Fa. Koppert betreut wird. mehr ...
-
Top Ten im deutschen Zierpflanzenmarkt
Geranien, Rosen und Orchideen sind bei den Deutschen am beliebtesten
Die Analyse statistischer Daten und Marktberichte ist auch im Gartenbau eine wesentliche Basis für zukunftsgerichtete unternehmerische Entscheidungen. Nach dem Wegfall des Absatzfondsgesetzes war dieses gemeinschaftlich finanzierte Leistungsspektrum der ZMP (Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft) zunächst nicht mehr verfügbar. Jedoch reagierten die Gremien des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) schnell und beteiligten sich an der Gründung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI), die jetzt auf neuer Grundlage Branchendaten erstellt. So veröffentlicht der Zentralverband Gartenbau (ZVG) die Top Ten des deutschen Zierpflanzenbaus (s. drei Grafiken), finanziert durch den Bundesverband Zierpflanzen (BVZ), den Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) und die FGG Förderungsgesellschaft Gartenbau. mehr ...


















